Hoch über dem Tal des Flusses Teplá liegt diese außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche Burg. Zur Burg Bečov gehören ein schönes Barockschloss und weitere Gebäude aus der Zeit der Gotik und der Renaissance, die sich mit zwei eindrucksvollen Prismentürmen um den Innenhof gruppieren. Wahrzeichen des Schlosses Bečov ist ein achteckiger Turm mit Kuppel - er war Teil einer mächtigen Befestigungsanlage. Zu besichtigen sind eine Bibliothek, repräsentative Sääle sowie eine Kapelle mit der Reliquie St. Mauren.
Das Schloss Sokolov mit umgebender Parkanlage, die sich seit dem Jahre 1805 im Empirestil präsentiert, steht auf historischem Grund. Bereits im 13. Jahrhundert wurde hier eine Wasser- und gotische Burg der Familie Šlik erbaut. Im Besitz der Familie Nostiz wurde sie zu einer Rresidenz im Stil der Spätrenaissance- bzw. des Frühbarock umgestaltet. Aus dieser Zeit stammt auch der Brunnen mit Tritonen im Innenhof des Schlosses. Die Räume des Schlosses Sokolov dienen dem Kreismuseum mit einer Bergbausausstellung als Ausstellungsräume.
Das im Jahre 1193 gegründete und im Laufe der Jahrhunderte umgebaute Kloster Teplá zeigt sich heute in überwiegend hochbarocker Gestalt. Diese erhielt das Kloster Teplá bei Umbauten Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts u. A. nach Entwürfen des Architekten K. Dientzenhofer. Das der Legende nach von Hroznatá gegründete Kloster soll sechsmal abgebrannt und zweimal von der Pest heimgesucht worden sein. Architektonisch besonders wertvoll ist die romanisch-gotische Klosterkirche Mariä Verkündigung mit ihrem Hallendreischiff, einer zweitürmigen Front und einem Querschiff. Die umfangreiche Klosterbibliothek hat einen Bestand von rund 100.000 zum Teil sehr wertvollen Bänden und ist damit die zweitgrößte in Tschechien.
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