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Die Prager Burg Hradschin (Hradčany)Die Prager Burg das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Prager Berg Hradschin. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat während dieser Zeit oftmals ihre Gestalt gewandelt. Heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom. Zum Komplex der Burg gehören ferner die Heilig-Kreuz-Kapelle, die Burghöfe, die Nationalgalerie, der Gedenkobelisk, die Wehranlage mit Mihulka-Turm (Prašná věž) und Matthiastor (Matyášova brána) und das Goldene Gässchen (Zlatá ulička), wo 1917 in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka lebte. Rund um die Burg befinden sich die Gartenanlagen: Königsgarten, Wallgarten und der Paradiesgarten.
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Das Rudolfinum gehört zu den Juwelen der Prager Neurenaissance. Zu Ehren des Kronprinzen Rudolf wurde der von den Architekten Zítek und Schulz Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Bau „Rudolfinum" genannt. Auch hier beteiligten sich tschechische Künstler an der reichen Ausschmückung der Fassade und Räume. Die großen Räumlichkeiten dienen zu Konzert- und Ausstellungswecken.
Jüdische Siedlungen in Prag können bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Das Hauptsiedlungsgebiet lag in der Gegend des heutigen Josefov, wo lediglich der jüdische Friedhof, sechs Synagogen und das jüdische Rathaus erhalten sind. Der Alte Jüdische Friedhof in Josefov ist wohl im Laufe des 15. Jahrhunderts angelegt worden – auf ihm liegen wichtige Persönlichkeiten, wie Rabbi Löw oder Mordechaj Maisei, begraben. Die einzige erhaltenen Synagoge des Prager Ghettos ist die Klausensynagoge aus dem Frühbarock. Sehenswert sind ferner die Pinkas-, Maisel-, Spanische und Altneusynagoge.
Der Bau des ältesten Prämonstratenserklosters in den Böhmischen Ländern, des Klosters Strahov, ist um 1140 bezeugt. Während der Hussitenkriege zerstört entstand es in der Barockzeit wieder zu einem bedeutenden kirchlich-kulturellen Zentrum mit einer großen Literatursammlung, die neben mittelalterlichen illuminierten Handschriften auch Globen aus dem Barock enthält. Die Prämonstratensergemäldegalerie ist ebenfalls im Kloster untergebracht.
Man kann die premyslidische Besiedlung von Vyšehrad in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts nachweisen – so zeigen die Fundstücke fürstlicher Münzen. Den Legenden nach war er Sitz der Fürstin Libuše und der ersten Premysliden. Später, im 19. Jahrhundert, wurde Vyšehrad die Nationalbegräbnisstätte und mit ihr der „Slavín" zum Symbol der glorreichen tschechischen Vergangenheit. Über 600 tschechische Persönlichkeiten liegen hier begraben.
Wer kennt ihn nicht, den Wenzelsplatz? 750 m lang und 60 m breit stellt er eine Pulsader von Handel und Politik dar. Schaut man ihn hinauf, sieht man das Wenzelsdenkmal - eine Reiterstatue des Fürsten Wenzel aus Bronze. Sie wurde von Myslbek zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschaffen. Dahinter befindet sich Neurenaissancegebäude des Nationalmuseums von 1890, das immer zu einem Besuch einlädt.
Die Herz-Jesu-Kirche wurde 1928 gebaut und erinnert mit ihrem runden Fenster mit der Uhr und den schlanken Seitenpyramiden an die Front einer gotischen Kathedrale. Der vom Architekten Jože Plečnik entworfene Sakralbau wurde 1932 eingeweiht und verbindet moderne Elemente und Traditionalismus auf eindrucksvolle Weise miteinander. Die Kirchenarchitektur kann in der tschechischen Architektur der Zwischenkriegszeit als einmalig bezeichnet werden.
Das Černín-Palais wurde im 17. Jahrhundert von Caratti entworfen und von Kaňka vollendet. Das bedeutende Barockpalais nimmt mit seiner großen Terrasse den größten Teil des Loreta-Platzes ein.

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