Der Böhmische Karst (Český kras) ist Böhmens größtes Kalksteingebiet. In dieser Landschaft schlängelt sich der Fluss Berounka vorbei an steilen Felsriffen und Höhlen in typischen Karsthängen. Hier wachsen viele seltene Pflanzen. Das Nationalnaturdenkmal "Zlatý kůň" mit den Tropfsteinhöhlen von Koněprusy, deren Alter auf 300 bis 400 Millionen Jahre geschätzt wird, ist das größte zugänglich gemachte Höhlensystem Böhmens.
Das Gebiet von Křivoklát war immer reich an Fauna, Hirsch-, Dam- und Schwarzwild. Daher war es schon unter den Přemysliden, einem böhmischen Herrschergeschlecht, das vom 9. bis zum 13. Jahrhundert herrschte, ein Jagdrevier böhmischer Könige. Dies war auch der Grund für die seit je her nur schwache Besiedelung des Gebietes. So konnte es in seiner Ursprünglichkeit und einzigartigen Vielfallt an Flora und Fauna erhalten bleiben. Im Jahr 1978 wurde es zum Naturschutzgebiet und später zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt. Viele Vogelarten, wie z. B. der Eisvogel, der Schwarzstorch, einige Eulenarten, aber auch Krebse sind hier noch beheimatet. Kennzeichnend für das ganze Gebiet um Křivoklát sind überwiegend Mischwälder, steile Schluchten, Schotter und auffallende Felsengebilde, besonders im Tal des Flusses Berounka.
bekam seinen Namen nach der Burg Kokořín, das Gebiet nennt man auch "Polomené hory". Das Naturschutzgebiet wurde nach der hiesigen Burg Kokořín benannt. Die Sandsteinformationen dieser Gegend bilden Plateaus und tiefe Täler. Im Laufe von Jahrtausenden nahm der Sandstein durch Verwitterung ungewöhnliche und bizarre Formen an. Die Felsgebilde erhielten von den Einheimischen Namen wie Frosch, Elefant, Pharao, Labyrinth oder Riesenkopf. Eines der schönsten Täler ist das des Baches "Pšovka", der zwischen den Felsen anmutig dahinfließt. Der südliche Teil des Gebietes hat neben tiefen Schluchten auch sanftere Täler mit Teichen und malerische Dörfer mit traditionellen Holzhäusern zu bieten.
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