Outdoorsports in Tschechien – die besten Locations

Outdoorsports Tschechienfotolia.com © oneinchpunch

Actionsport-Freunde können sich auf ihren nächsten Urlaub in Tschechien freuen. Das Land bietet viele Möglichkeiten, um sich sportlich auszupowern – egal ob im Winter oder Sommer. Hier ein Überblick über die besten Spots und Sportarten.

Kleines Land, große Vielfalt

Die Tschechische Republik ist kaum größer als der Freistaat Bayern und doch mit so vielen unterschiedlichen Facetten ausgestattet, dass es jederzeit und für jeden eine Reise wert ist. Kulturell Interessierte wird es nach Prag ziehen, aber nicht nur dort lassen sich architektonische, handwerkliche und selbstverständlich auch kulinarische (die Tschechen sind nach wie vor international bekannt für ihr Bier) Highlights entdecken.

Abgesehen davon lockt Tschechien mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, am prägnantesten vielleicht in den Seen und Felsformationen des „Böhmischen Paradieses“, aber eben nicht alleine dort: Böhmerwald, Riesengebirge, die Beskiden oder die mährische Karst-Region, das Erzgebirge und die Böhmische Schweiz sind bei den Einheimischen ebenso beliebte Ausflugs- und Reiseziele, wie bei den Touristen. Gastfreundschaft, einzigartiges Naturerlebnis und die zahlreichen Möglichkeiten, das Land auf sportliche Art zu erkunden, machen den Trip in die Nachbarrepublik zu einem wirklich lohnenswerten.

Nachfolgend werden deshalb für all die Sportler und Actionbegeisterten die schönsten und beliebtesten Touren aufgezeigt, die das Land aufzuweisen hat. Wer es allerdings lieber etwas ruhiger und weniger Adrenalin-lastiger angehen möchte, findet ebenfalls den einen oder anderen Tipp.

Unterwegs mit dem Rad: Mountainbiken und Radeln

Tschechiens Landschaft ist durchzogen mit Hügeln und Bergen, was Mountainbikern ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Touren beschert. Besonders beliebt ist das Dreiländereck bei Český Těšín. Insgesamt stehen Mountainbikern rund 200 verschiedene Ausflüge in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Distanzen zur Verfügung.

Route Distanz / Höhenmeter / Fahrtzeit / Schwierigkeitsgrad Highlights
Stoneman Miriquidi (Erzgebirge) 163,7 km
4.400 m
16:00 h
schwer
Talsperre Cranzahl
Gipfelrundweg und Aussichtsturm Bärenstein
Basaltsäulen am Pöhl- und Scheibenberg
Wurzelpfad zum Scheibenberg
Trailcenter Rabenberg: Deutschlands erster Singletrail Park
Kleiner Kranichsee (Hochmoor)
Wolfs- und Eisbinge am Blatenský vrch
Aussichtsplattform auf dem Plešivec
Anspruchsvolle Auffahrt zum Klínovec Fichtelberg
Altvatergebirge und Niederes Gesenke vom Praděd nach Kružberk 82,3 km
1.283 m
6:45 h
schwer
Altvatergebirge
Altvater (Praděd)
Petersteine
Burg Stralek
Budišov
Talsperre Kružberk
Moravice-Talsperre
100 Teiche Tour Litschau 72,3 km
314 m
6:00 h
mittel
Historische Kulturstädte, Schlösser und Sehenswürdigkeiten, Naturgebiete sowie bodenständige Gastronomie im Städtedreieck Dreieck Gmünd, Litschau und dem Kurort Třeboň.
Furth im Wald auf den Čerchov 27,6 km
826 m
4:30 h
schwer
Grenzüberschreitende Tour auf den höchsten Berg des Oberpfälzer Waldes
Auf und um den Böhmerwaldturm herum 56,5 km
900 m
4:00 h
mittel
Auf bayerischer Seite durch Dörfer und Ortschaften mit einem Aussichtsberg auf tschechischer Seite ein verlassenes Naturreservat

Die hügelige und bergige Landschaft macht es für weniger ambitionierte Radler allerdings zur Notwendigkeit, die Ausflugsplanung der individuellen Leistungsfähigkeit anzupassen. Dabei geht es nicht allein um die Anstrengung, sondern um die körperliche Unversehrtheit an sich. Immerhin sind viele Outdoor-Sportarten nicht risikofrei, wobei sich die Gefahren von Verletzungen in den meisten Fällen schon durch einen Kopfschutz recht einfach minimieren lassen. Das gilt eben nicht nur für Mountainbiker und Radfahrer, sondern auch für all die Kletterer, Skifahrer und Rafter, die in Tschechien ihren jeweiligen Hobbys nachgehen.

Das Finden einer passenden Route wiederum sollte ebenso wenig ein größeres Problem sein, denn die örtlichen Fremdenverkehrsämter verteilen Radkarten und stehen auch sonst für Hilfestellungen zur Verfügung. Entsprechend sollte man sein Urlaubsziel der eigenen Leistung anpassen.

Mountainbiking Tschechienfotolia.com © jcomp

Für gemäßigte Radtouren eignen sich auch die Nationalparks, da diese weitgehend für den motorisierten Verkehr gesperrt sind. In Nordböhmen gibt es an der Grenze zu Deutschland schöne Strecken durch das tschechische Erzgebirge. Mittelböhmen ist hingegen durchzogen von überregionalen Radwegen wie dem Prager Radweg (Prag-Brno), dem Elbradweg (Sázava-Radweg) und dem Greenways Prag - Wien.

In der Region Zlin finden Radsportler jeden Alters in den Hügeln der Chriby und den Bergen von Hostýn optimale Bedingungen vor. Wer hingegen die Anstrengung liebt, ist in den Beskiden gut aufgehoben. Ebenso vielfältig sind die Bedingungen in der Region Olomouc. Hier gibt es über 1.000 km markierter Radwege durch beschauliche Städtchen und beeindruckende Naturlandschaften.

Wer sich eher spontan für einen Ausflug hoch zu Rad entschließt oder generell nicht unbedingt sein Fahrrad oder Mountainbike in den Urlaub transportieren möchte, findet in den großen Städten und touristischen Zentren viele Fahrradverleihe, die Mountainbikes und Trekkingräder anbieten.

Zu Fuß unterwegs: Wandern, Bergsteigen und Klettern

Pardubice HauptplatzPardubice Hauptplatz - fotolia.com © CCat82

Tschechiens Berge und Hügel sind aber nicht nur ein Mekka für Radsportler, sondern selbstverständlich in gleicher Weise interessant für Wanderer und Bergfreunde. Mit seiner atemberaubenden Landschaft, gut markierten Wanderwegen und Naturlehrpfaden ist das Land eine Hochburg des Wandertourismus.

  • Region Mähren-Schlesien: In den Beskiden führen zahlreiche Ausflüge an die bewaldeten Berghänge. Für sportliche Wanderer und gut trainierte Radler ist der Berg Lysá hora eine Herausforderung. Von den Gipfeln des Altvatergebirges bieten sich unvergleichliche Ausblicke in die Landschaft.
  • Region Mittelböhmen: Hier ist der Wandertourismus schon alt, so dass sich einige Wege aus vergangenen Jahrhunderten offenbaren. Dazu kommen Fernwanderwege, die durch die gesamte Region kreuzen und eine breite Auswahl unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade bieten.
  • Region Nordböhmen: Hier kommen vor allem Freunde der Naturlehrpfade voll auf ihre Kosten, Wanderer erkunden am besten die Seen Nechráníce und den Alaunsteinsee Kamencové jezero.
  • Region Pardubice: In dieser Region durchziehen zahlreiche gut markierte Wege die Naturschutzgebiete des Adlergebirges und die Gebirge Žďárské vrchy und Železné hory. Historische Bunker und Denkmäler zeugen von den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts.
  • Region Südmähren: Vor allem für Weinwanderungen bieten sich die weitläufigen Weinbaugebiete Südmährens an. Reizvoll ist hier vor allem die Landschaft um die Stadt Mikulov, deren Weinberge von dem weißen Marmor der Pollauer Berge umgeben sind. In Pavlov oder Valtice locken Weinkellerbesichtigungen zahlreiche Touristen an.

Route Distanz / Höhenmeter / Höhenmeter / Schwierigkeitsgrad Highlights

Zur Wilden und Stillen Klamm
(Runde von Hřensko)

17,6 km
4:56 h
350 m
mittel

Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.
Ab Hřensko.

Gabrielensteig (Prebischtor) – Olgasturz 13,6 km
3:51 h
310 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Ab Hřensko.
Aufstieg Marinina Skala – Rudolfův kámen 6,53 km
2:03 h
240 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Ab Jetřichovice.
Kleines Prebischtor – Schauenstein 10,8 km
3:08 h
280 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Ab Mezní Louka bei Hřensko.
Schneekoppe (Sněžka) 13,8 km
5:02 h
820 m
schwer
Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ab Pec pod Sněžkou.
Zur Wilden und Stillen Klamm – Wilde Klamm und Edmunds Klamm 14,8 km
4:15 h
340 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Ab Hřensko.
Elbtalblick – Labský vodopád (Elbfall) 24,5 km
7:26 h
830 m
schwer
Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz. Ab Spindlermühle (Špindlerův Mlýn).
Prebischtor (Pravčická brána) – Prebischtor Aussicht 8,72 km
2:34 h
250 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Ab Hřensko.
Nonnenfelsen – Rabensteiner Burg 8,23 km
2:24 h
180 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Ab Grenzübergang Waltersdorf (bei Jonsdorf / Sa.).
Rudolfův kámen – Vilemínina Stěna 15,7 km
4:34 h
380 m
mittel
Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Ab Vysoká Lípa.

Quelle: Komoot

Anders als die Erhebungen der Alpen können die tschechischen Berge leider weniger mit imposanter Höhe beeindrucken – die Schneekoppe ist mit knapp 1.600 Metern schon der höchste Berg der Republik –, dafür jedoch mit Abwechslungsreichtum. Neben den charakteristischen Sandsteinfelsen können sich Kletter- und Boulderfreunde auch an Kalkstein- und Granitwänden versuchen.

Elbsandsteinn-GebirgeJaroslav Horák © CzechTourism

Immer sehr beliebt bei deutschen Kletterfreunden ist das Elbsandsteingebirge. Gerade deswegen sollten die dort geltenden Regeln beachtet werden – sie weichen möglicherweise von den in Deutschland bekannten Vorschriften ab. Hilfestellung bietet in dieser Hinsicht unter anderem der Sächsische Bergsteigerbund e.V. Damit sollte ein problemfreies und sicheres Erklettern der Sandsteinfelsen gewährleistet sein.

Großer Vorteil übrigens: Für ganz Sportliche lassen sich die Klettergebiete zumeist auch mit dem Fahrrad erreichen, da die Umgebung vielfach bestens durch Radwege erschlossen ist.

Unterwegs auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Skifahren und Snowboarden

SkifahrenMilan Drahoňovský © CzechTourism

In den kalten Monaten des Jahres präsentiert sich Tschechien als ausgenommen vielfältige Spielwiese für Wintersportler. Die Landschaft ist geradezu prädestiniert für das Skifahren und Snowboarden, daher ist die Leidenschaft der Tschechen selbst für diese Art des Wintervergnügens ganz sicher kein Zufall.

Entsprechend investiert die Tourismusbranche gerade in den Ausbau der Skigebiete. Mit einer überwiegenden Anzahl roter und blauer Pisten sind die Abhänge vor allem für Einsteiger geeignet. Die Lage inmitten malerischer Wälder zieht außerdem viele Familien mit Kindern an. Daneben ist auch das Apres-Ski-Angebot gut, mit hervorragendem Essen und urigen Hütten/Bauden. Ein weiterer Vorteil sind die vergleichsweise überschaubaren Kosten - die Tagespreise für Skipässe bewegen sich zwischen 10,- und 30,- Euro.

Unterwegs durch die Lüfte: Fallschirmspringen, Fliegen, Paragliden

FallschirmspringenDobrany - fotolia.com © Kletr

Der Anblick der atemberaubenden Naturlandschaften Tschechiens ist besonders aus der Luft ein besonderes Highlight. Dazu bieten sich ganz unterschiedliche Möglichkeiten ein: Vom Fliegen mit dem Ultraleichtflugzeug über das Fallschirmspringen bis hin zum sanften Dahingleiten beim Paragliden – wer also über einen Perspektivwechsel nachdenkt, wird mit Sicherheit eine passende Alternative finden.

Um die Fallschirmspringer kümmert sich der Aeroklub der Tschechischen Republik, der auch für eine erstklassige Ausbildung sorgt. Besucher Tschechiens, die bereits eine Fallschirmspringer-Ausbildung haben, können selbstständig springen, weniger Erfahrene haben die Möglichkeit, an einem Tandemsprung oder an einem Sprung im freien Fall teilzunehmen. Eine gute Adresse für Unternehmungen dieser Art ist beispielsweise Klatovy, wo ab dem Frühjahr wieder gesprungen werden kann.

Außerdem gehören dem Klub, der europaweit als einer der aktivsten gilt, mehrere Tausend Piloten von Segel- und Motorflugzeugen an. Der Verein betreibt eigene Flugschulen und ermöglicht es auch Besuchern, eine eigene Lizenz zu erwerben. Zum Angebot der meisten Flugplätze zählen Aussichtsflüge und selbstverständlich Unterstellplätze für Flugzeuge in eigenen Hangars. Hervorzuheben als bedeutende Flugplätze sind vor allem Moravská Třebová mit dem Zentrum des Aeroklubs, sowie die Flugplätze/Flughäfen in Vrchlabí, Benešov und Brno.

Die in der Amateurflieger-Assoziation der Tschechischen Republik vereinten Paraglider und Drachenflieger verfügen über eigene Startplätze in den böhmischen und mährischen Bergen, beispielsweise im Riesengebirge und den Beskiden sowie an einzelnen Bergen wie dem Raná bei Louny oder Kozákov. Wer bislang über keinerlei persönliche Flugerfahrung verfügt, kann an zahlreichen Orten Paragliding-Schulen mit erfahrenem Lehrpersonal finden. Im Zweifelsfall ist aber auch hier ein Tandemsprung absolut möglich.

Wer Spaß am Drohnenfliegen hat, kann sich bei den genannten Flugplätzen nach den örtlichen Gegebenheiten und rechtlichen Voraussetzungen für die neue Modesportart erkundigen.

Unterwegs zu Wasser: Kanufahren, Surfen und Rafting

Moldau PragMoldau Prag - fotolia.com © Jascha Asadov

Auch vom Wasser aus ist die tschechische Landschaft überaus sehenswert und bietet aus der Perspektive der zahlreichen Flüsse und Wasserwege noch einmal völlig andere Ansichten. Viele der Flüsse sind allerdings nur zur Zeit der Frühjahrsschneeschmelze befahrbar. Eine Ausnahme bildet die Moldau, welche nur geringen Wasserschwankungen unterliegt. Sie durchfließt Südböhmen, wo eine nahezu unberührte Natur im UNESCO Biosphärenreservat und die Ebene von Třeboň mit den südböhmischen Teichen lockt.

An zahlreichen Flüssen und Bächen haben sich Campingplätze angesiedelt, die als Anlaufstelle bei mehrtägigen Touren dienen. Da manche Flüsse durch Naturschutzgebiete fließen, in denen das Camping nur auf solchen Campingplätzen gestattet ist, bietet sich diese Übernachtungsform besonders an. Neben einer spektakulären Natur finden sich zahlreiche historische Denkmäler und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Schlösser entlang des Laufs der Flüsse.

Besonders häufig von Kanuten und Kajakfahrern aufgesucht werden die Moldau und ihre Nebenflüsse Lužnice, Sázava und Berounka. Die Moldau bietet Gelegenheit, sowohl zu einem eintägigen Ausflug aufzubrechen als auch zu einer mehrtägigen Tour.

Rožmberk TeichRožmberk Teich - fotolia.com © zm_photo

Insgesamt ist die landschaftlich interessante und befahrbare Strecke 100 km lang, die sich in zwei Teile unterteilt: Der obere Teil liegt vor dem Lipno-Stausee und umfasst die Strecke von Lenora über den Nationalpark Böhmerwald bis nach Nova Pec. Der untere Teil hingegen reicht von Vyšší Brod bis fast nach České Budějovice.

Auch die Ein-Tages-Touren können sich übrigens in ihrem Aufwand deutlich voneinander unterscheiden, was einerseits durch die schiere Länge bedingt ist, zum anderen durch die Anzahl der Wehre, die es unterwegs zu passieren gilt. Lohnenswert sind sie tatsächlich allesamt:

  • Vyšší Brod – Rožmberk – ca. 2 Std. – 10 Km – 3 Wehre
  • Vyšší Brod – Nahořany – ca. 5 Std. – 20 Km – 3 Wehre
  • Český Krumlov – Zlatá Koruna – ca. 5 Std. – 17 Km – 5 Wehre
  • Zlatá Koruna – Borsov – ca. 5 Std. – 20 km – 2 Wehre
  • Lenora – Soumarský Most – ca. 1,5 Std – 6 km – kein Wehr
  • Soumarský Most – Pěkná – ca. 5 Std. – 16,5 km – kein Wehr

Tatsächlich beschränken sich die Möglichkeiten für Wassersporttreibende nicht allein auf das Kanu- und Kajakfahren oder das Rafting auf deinem der Wildwasserflüsse. Der Fluss Eger mit der Talsperre Jesenice zum Beispiel ist eine beliebte Anlaufstelle für Taucher und ebenso – was angesichts der Tatsache, dass Tschechien nun mal ein Binnenland ist, überraschen mag – für Segler und Surfer. Die dürften sich auch auf den verschiedenen anderen Seen und Stauseen durchaus wohl fühlen:

  • Region Karlsbad: Talsperre Jesenice am Fluss Eger
  • Region Pardubice: Stausee Pastviny am Fluss Divoká Orlice
  • Region Südböhmen: die großen Teiche, insbesondere der Bezdrev-See und Lipno-Stausee
  • Region Vysočina: See Velké Dářko

Die Bedingungen sind hier vielleicht nicht unbedingt wie am Meer, aber gerade für Einsteiger oder Freunde des entspannteren Segel- und Surfvergnügens sind die tschechischen Binnengewässer möglicherweise doch eine Alternative zur stürmischen See. Wer eine echte Abwechslung zum Wandern oder Mountainbiken sucht, wird auf den Seen jedenfalls genug Möglichkeiten für einen kurzen Ausflug auf dem Surfbrett finden.

Fazit

Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft, dem sportbegeisterten Urlauber präsentieren sich Tschechien und seine Landschaften das ganze Jahr hindurch von ihrer besten Seite. Im Sommer wie im Winter finden sich daher immer ganz verschiedene Möglichkeiten, die Vorzüge des Landes auf die eine oder andere Weise zu erkunden und zu erleben. Und zwar unabhängig davon, wie viel Adrenalin beim sportlichen Urlaub tatsächlich im Spiel sein soll – vom actionreichen Fallschirmsprung bis hin zur entspannten (aber keineswegs weniger sportlichen) Wanderung ist so gut wie alles möglich.

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