Am sichersten wird Bargeld in Tschechische Kronen (CZK / Kč) in einer Bank getauscht.
Eine andere Möglichkeit sind die – zumindest im Zentrum Prags und anderer großen Städte – zahlreichen Wechselstuben, die meistens etwas günstigere Kurse anbieten, oft noch ohne Wechselgebühren. Allerdings wird Tauschen ohne Gebühren oder sogar zu dem bestimmten angebotenen Kurs oft nur ab einer bestimmten Summe möglich, die z. B. 1000 € betragen kann – was nicht großgeschrieben auf dem Schild am Eingang steht. Bei dem angebotenen Kurs kann es sich auch nicht um den Verkaufskurs, aber den Ankaufskurs von Tschechischen Kronen handeln, der dann nicht für den Verkauf gilt. Deshalb ist es ratsam, noch vor dem Tauschen bei einer Wechselstube, aber ebenfalls bei einer Bank, nach dem genauen Kronen-Betrag zu fragen, den man für seine konkrete Geldsumme bekommen würde, bzw. nach dem genauen Kurs und den Gebühren für diese Summe. So kann man mehrere konkrete Angebote vergleichen.
Am Geldautomaten (ATM) kann man mit einer EC- / Maestro- oder Kreditkarte gleich Tschechische Kronen abheben. Mit einer Gebühr je nach Bank (mindestens 2% von der abgehobenen Summe) ist allerdings zu rechnen. Ferner wird für die Umrechnung der – nicht immer der günstigste – eigene Wechselkurs der jeweiligen Bank angewendet.
In der Tschechischen Republik befinden sich mehr als 3600 Geldautomaten (auf Tschechisch: Bankomat), benutzt von 8 Banken: Citibank Europe, Česká Spořitelna (hat das größte Netz, über 1100 Geldautomaten), Československá obchodní banka, GE Money Bank, Komerční banka, Raiffeisenbank, UniCredit Bank, Volksbank CZ. In großen Städten findet man Geldautomaten fast überall, aber auch in kleinen Städten gibt es sie oft zumindest bei einer Bank oder am Bahnhof. Bei den meisten Bankomaten werden alle üblichen internationalen Karten akzeptiert - Visa, MasterCard, Maestro, Cirrus, Diners Club, American Express etc.
In etlichen größeren Geschäften (ebenso Restaurants, Tankstellen) und vor allem in touristischen Gegenden wird öfters als Zahlungsmittel auch der Euro akzeptiert – und zwar überall, wo das Maestro- oder Cirrus-Zeichen steht. In vielen Geschäften kann man auch direkt mit einer EC-Karte bezahlen, ohne dass Gebühren dafür anfallen. In diesen beiden Fällen muss man aber auch auf einen eher ungünstigen Umrechnungskurs vorbereitet sein.
Andere übliche internationale Zahlungs- oder Kreditkarten werden ebenfalls oftakzeptiert – Visa, MasterCard, American Express u. a.
Auf keinen Fall Geld auf der Straße wechseln – die Banknoten, die man dort für sein Geld erhält, sind sehr wahrscheinlich alte, nicht mehr gültige Kronen-Scheine oder Banknoten einer anderen Währung, in der die Zahl, die auf dem Schein steht, einen deutlich niedrigeren Wert hat.