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Am Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Zlín, begründet durch den Erfolg der weltberühmten Schuhfirma des Produzenten Tomáš Baťa einen großen Aufschwung.
In dieser Zeit prägten berühmte Architekten F. L. Gahura, V Karfik und M. Lorenc
den Charakter der Stadt. Ihr Konzept „Stadt in Gärten" mit vielen Park- und Grünanlagen und der Baustil des Funktionalismus machen noch heute den Charme der Stadt aus.
Die Stadt pflegt ein reiches kulturelles Leben. Neben einer bedeutenden Philharmonie wird hier eines der größten Theater Tschechiens bespielt. In den Filmateliers wirkten Künstler und Regisseure, die auch internationale Bekanntheit erlangten.
Eine Dauerausstellung der tschechischen bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts befindet sich im Schloss von Zlín. Ein echter indianischer Mokassin und viele andere Ausstellungstücke gewähren im Schuhmuseum einen Einblick vor allem in die örtliche Geschichte der Schuhe und ihrer Herstellung.
Auch sportlich hat Zlín einige Attraktionen zu bieten. Die Stadt hat einen bedeutenden Eishockeyclub, aus dem viele hervorragende Spieler hervorgingen. Die Barum Rallye, ein internationales Autorennen, zieht jedes Jahr Tausende von Motosportliebhabern an.
Der sagenumwobene Berg Hostýn ist ein Wallfahrtsort. Die Jungfrau Maria soll hier im Jahre 1241 die Bewohner vor den Angriffen der Tataren im gerettet haben. Auf dem Berg stehen u. a. die Marienkirche aus der Barockzeit, ein steinerner Aussichtsturm und geschützte Bäume. Der Kreuzweg ist ein Werk des Architekten Dušan Jurkovič.
Kroměříž war jahrhundertelang ein bedeutendes wirtschaftliches sowie Verwaltungszentrum für das Bistum und Erzbistum von Olmütz. Der historische Kern von Kroměříž wurde zum städtischen Denkmalreservat erklärt. Die Stadt, die auch „Athen der Hannakei" genannt wird, ist wunderschön. Ihre edle Ausstrahlung verdankt sie neben den Kirchen nicht zuletzt den historischen Denkmälern, die von einer langen kulturellen-, musikalischen- und wissenschaftlich-universitären Tradition zeugen.
Das erzbischöfliche Schloss mit seinen historische Gärten und prachtvoll geschmückten Sälen - angefüllt mit wertvollen Kunstsammlungen - ist in der UNESCO-Liste eingetragen. Die Gemäldegalerie mit Werken europäischer Meister wie Brueghel, Cranach, Tizian, u. a.
ist weltbekannt.
Der englische Garten mit exotischen Gehölzen, romantischen Bauten und einem Wassersystem trägt den Namen „Podzámecká".
Der Blumengarten mit Blumenornamenten, Fontänen, Bogengängen und einem Gartenlabyrinth wurde von italienischen Architekten gestaltet.
Der Erzbischöfliche Weinkeller hat eine lange Tradition in der Herstellung von Messwein. Weinliebhaber können diesen hier gern verkosten.
Das frühmittelalterliche Zisterzienserkloster wurde nach seiner Gründung im Jahre 1205 einige Male umgebaut. Es gehört zu den größten und wertvollsten Klosterbauten und ist der bedeutendste und älteste Wallfahrtsort in Mähren. Die Missionstätigkeit der slawischen Glaubensboten Kyrill und Methodius machten Velehrad weit über die Grenzen des damaligen Landes hinaus bekannt. Das jetzige Kloster mit seiner Basilika und einem Lapidarium bildet zusammen mit der Kirche Mariä Himmelfahrt einen ausgedehnten Barockkomplex mit Resten von romanisch-gotischen Bauten.
Das Barockschloss besteht aus zwei, sich gegenüber stehenden halbkreisförmigen Gebäuden. Mit seiner reichen Ausschmückung erinnert es eine italienische Villa und ist eine Perle der mährischen Architektur. Zum Schloss gehören ein einzigartiger französischer Terrassengarten und ein englischer Garten mit seltenen Bäumen.
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