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Der Nationalpark im ThayatalAn der Grenze zu Österreich, in einem sehr dünn besiedelten Gebiet, hat sich eine unberührte Natur in außerordentlich seltener Weise erhalten. Innerhalb des Nationalparks Thayatal werden in Naturschutzreservaten seltene Tier- und Pflanzenarten geschützt. Der Park liegt im Tal des Flusses Thaya, dessen Mäander von steilen Felshängen mit turmförmigen Gebilden, Felsenschutt und steinernen Meeren umgeben sind. |
1986 wurde diese einzigartige abwechslungsreich Natur- und Kulturlandschaft in das Netz biosphärischer Reservate der UNESCO aufgenommen. Dieses Naturschutzgebiet in der südmährischen Region nördlich von Mikulov ist ein Teil der Pollauer Berge, eines Massivs aus weißem Kalkstein mit Karsterscheinungen, Höhlen und Schluchten. Auf dem höchsten Punkt „Děvín" steht die Burgruine „Dívčí Hrady". Sie ist der nördlichste Punkt von „Pálavá". Von dort fällt das Gelände zum Wasserspiegel der Stauseen „Nové Mlýny" steil ab. Bei einer Wanderung über die Höhen bietet sich eine herrliche Aussicht auf die fruchtbaren Tiefebenen mit ihren Weinbergen und Obstgärten.
In diesem Karstgebiet finden sich eine Vielzahl von Formen, zu denen neben den Höhlen, Muldentälern und Schluchten auch Flüsse gehören. Die Schlucht „Macocha" z. B. ist 138m tief. Im nördlichen Teil des Mährischen Karstes treten zwei Bäche in ein unterirdisches Höhlensystem ein, fließen zusammen und bilden den Fluss Punkva. Dieser tritt bei den Punkva-Höhlen wieder an die Oberfläche.
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