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Das Böhmische Mittelgebirge (České středohoří)
Das Naturschutzgebiet Böhmisches Mittelgebirge wird durch den Elbbruch, ein herrliches, etwa 4 km langes Tal, Porta Bohemica - Böhmische Pforte- genannt, geteilt. Innerhalb des Schutzgebietes gibt es rund 40 Reservate. Die Hälfte seiner Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Die Mittelgebirgslandschaft vereint unterschiedlichste geologische Formen, wie das tiefe Tal der Biberklamm, die Wasserfälle des Podlešínský-Baches, die fünf- und sechseckige Säulen der Herrenfelsen, die Plešivec-Schuttfelder auf den Berghängen, oder die Hradišťany-Lavaströme. Der vulkanische Ursprung prägte die charakteristische Gestalt der Berge, die entweder wie der Říp kuppenartig oder wie die Milešovka kegelförmig sind.
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Die Böhmisch-Sächsische Schweiz (České Švýcarsko)
Der Nationalpark České Švýcarsko, Böhmische Schweiz, ist der ökologisch am besten erhaltene Teil des Mittelgebirges. Der Nationalpark Böhmische Schweiz ist Teil des Naturschutzgebietes Labské pískovce, Elbsandsteingebirge. Diese geologische Formation erstreckt sich mit dem Namen "Sächsische Schweiz" auf deutschem Gebiet über weitere 300 km2. In der Böhmischen Schweiz befindet sich das größte natürliche Felsentor Mitteleuropas, Pravčická brána - das Prebischtor. Sein Bogen ist 16,5 m breit und 16 m hoch. Das Kleine Prebischtor befindet sich in der Nähe der Grenzwiese Mezní louka. Hřensko ist das Eingangstor in das ganze Gebiet, hier fließt der Fluss Kamenice durch tiefe Schluchten – ein Paradies für Kanufahrer. Die Tichá soutěska, die Edmundsklamm, ist ein Canon mit 50 bis 100 m hohen Vertiefungen. Ein interessante Ziel für Bergsteiger sind die Wände von Jetřichovice mit ihren engen und steilwandigen Tälern. Durch das zauberhafte Kyjov-Tal fließt mit rauschenden Schnellen das Flüsschen Křimice -umrahmt von einer phantastischen Pflanzenwelt.