Hauptstadt Prag: Prager Burg, Karlsbrücke, Altstädter Ring, Nationaltheater

Hauptstadt PrahaMichal Vitásek © CzechTourism

Die Hauptstadt Prag

Prag war schon jahrhundertelang Knotenpunkt der Handelswege und ein Treffpunkt von Menschen verschiedenster Nationen. Hier trafen sich Kaufleute, Architekten, Bildhauer aber auch Musiker, Schriftsteller und Wissenschaftler, die die Stadt geprägt haben. Die über 2000 Denkmäler Prags zeigen, dass die Hauptstadt der Tschechischen Republik ein bedeutendes städtisches Denkmalreservat und wichtiges Kulturgut Europas ist (siehe Stadtplan Prag, PDF). So wurde auch der Stadtkern in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und -naturerbes eingetragen.

Die wichtigste Rolle spielen die Architektur und Musik. Interessante Orte in Prag sind die Karlsbrücke, die Prager Burg, das Rathaus am Altstädter Ring, die jüdischen Synagogen und Klöster. Sie sind für Pragreisende die beliebtesten Anlaufpunkte.

Aber auch in der moderneren Architektur Prags finden sich großartige Perlen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, wie das Gemeindehaus im Jugendstil von den Architekten Balšánek und Polívka, die südlichen Gärten der Prager Burg von Jože Plečnik, das Villenviertel bei „Baba", das kubistische Haus „Zur schwarzen Muttergottes" in der Celetná Straße von Gočár, die funktionalistische St. Wenzelskirche in Vršovice oder einige grandiose Hotels in Prag, wie das Hotel Paris oder Hotel Imperial.

Geniesser moderner und postmoderner Architektur kommen in Prag auf ihre Kosten: das "Tanzende Haus" von Gehry und Milunič ist ein absolutes Highlight der modernen Baukunst und wird in jedem Reiseführer als bedeutsame Sehenswürdigkeit geführt.
Was die Musik in Prag anbelangt, so setzt das Musikfestival "Prager Frühling" jedes Jahr seine besonderen Akzente und lädt tausende von Musikliebhabern zu Aufführungen klassischer und moderner Musik ein. Wer abends ein Kunsterlebnis geniessen möchte, kann ganz einfach eins der vielen Theater und Clubs aufsuchen und wird schnell feststellen, dass Prag zweifelsohne eine moderne Kulturmetropole ist.
Wer hat nicht schon von der Goldenen Stadt gehört? Dies ist der bekannte Beiname dieser schönen Stadt, denn in ihr glänzen mehr als fünfhundert vergoldete Türme in den Sonnentag. „Golden“ ist die Hauptstadt Prag auch deshalb, weil ihre Einwohner sie als etwas sehr kostbares und schützenswertes ansehen.

Die Prager Burg Hradschin (Hradčany)

Die Prager Burg mit ihren Kirchen, Palästen, Innenhöfen, Kapellen, Straßen, Plätzen, Mauern und Türmen der mittelalterlichen Befestigung und dem Dom kann auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurückblicken. Das Wahrzeichen der Stadt ist heute Sitz des Präsidenten der Tschechischen Republik und ein bedeutendes Nationalkulturdenkmal. Ihre Gründung geht auf das im 9. Jahrhundert zurück, als sie Sitz und Zentrum der böhmischen Fürsten und Könige wurde. Der aufmerksame Besucher sieht den atemberaubenden Mix der verschiedenen Baustile: der Alte Königspalast und die Georgsbasilika als Zeugnis der romanischen und der St. Veitsdom mit der St. Wenzelskapelle als Zeugnis der gotischen Epoche. Der monumentale Vladislav-Saal, ein Teil des Alten Königspalastes, zeigt den Übergang von der Gotik zur Renaissance; und das Lustschloss der Königin Anna im Königsgarten ist ein Renaissancebau höchster Vollendung. Auf die Prager Burg fährt die Straßenbahnlinie 22 mit direktem Halt vor dem Nordeingang.

Karlův mostDagmar Veselková © CzechTourism

Die Karlsbrücke (Karlův most)

Die Karlsbrücke ist nach ihrem Gründers Karls IV. benannt und war lange Zeit die einzige Verbindung der beiden Moldauufer. Die von 16 Pfeilern getragene Konstruktion ist über 500 Meter lang und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Die Steinmetze Brokoff und Braun schmückten die imposane Brücke im 18. Jahrhundert mit Statuen und Statuengruppen, so dass die Heiligenfiguren wie in einer großen Freiluftgalerie erscheinen. 

Das Nationaltheater (Národní divadlo)

Am rechten Moldauufer steht das Prager Nationaltheater, welches nach einem Entwurf von Zítek und Schulz im Neurenaissancestil erbaut, jedoch nach einem Brand ein zweites Mal errichtet wurde. Hier wurde unter anderem auch Smetanas Oper „Libuše" uraufgeführt. Bedeutende tschechische Künstler wurden mit der Ausschmückung des aus öffentlichen Sammlungen finanzierten Prager Theaters betraut. Die „Neue Szene" - ein moderner Theateranbau - stammt aus dem Jahr 1983. Man erkennt das Nationaltheater schon vom Weiten an seinem goldenen Dach.

Staroměstské náměstíPavel Hroch © CzechTourism

Der Altstädter Ring (Staroměstské náměstí)

Zu den meist besuchten Prager Plätzen zählt der Altstädter Ring, denn auf ihm sind mehrere historische Wahrzeichen, wie das Altstädter Rathaus, die gotische Teynkirche mit ihrer barocken Innenausschmückung, die Barockkirche St. Niklas, das Rokokopalais Kinsky, das Haus „Zur steinernen Glocke“ im gotischen Stil, sowie das Jugendstildenkmal von Jan Hus zu finden. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die berühmte Aposteluhr "Orloj" aus dem Jahre 1410 und das Kalendarium von J. Mánes aus dem 19. Jahrhundert. Beide können außen am Altstädter Rathaus bewundert werden. Das Rathaus stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert und besitzt einen gut erhaltenen Innenraum der Alten Ratsstube, eine gotische Erkerkapelle und einen Aussichtsturm, den man täglich bis 22 Uhr besteigen kann.

Das Jüdische Viertel

Das Jüdische Viertel mit seinen jüdischen Friedhöfen, der Pinkas-Synagoge und der Altneu-Synagoge befindet sich im Stadtteil Josefov (Josefstadt) unweit des Altstädter Rings. Das Viertel gehört zu den weltweit wertvollsten jüdischen Sehenswürdigkeiten und sollte bei keinem Pragbesuch fehlen.

Vyšehrad

Vyšehrad ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen und liegt südlich der Prager Neustadt auf einem Hügel, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf ganz Prag hat. Charakteristisch sind die beiden Türme der St.-Peter-und-Paul-Kirche, die man schon von weitem sehen kann. Verdiente tschechische Persönlichkeiten haben ihre letzte Ruhe auf dem Vyšehrader Friedhof gefunden - wer also das Grab von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana oder Alfons Mucha besuchen will, sollte sich hierhin begeben.

Die Nikolauskirche

Die St. Niklaskirche ist ein herausragendes Bauwerk des böhmischen Barock. Der Architekt Christoph Dientzenhofer erschuf die Front und einen Teil des Schiffes, und der Sohn Ignaz vervollständigte den Bau im 18. Jahrhundert. Im Inneren können die prunkvolle Innenausschmückung, ein Deckenfresko und große Statuen besichtigt werden.

Am besten eine Stadtrundfahrt

Um alle architektonischen Perlen Prags kennenzulernen, empfiehlt sich das Buchen einer Stadtrundfahrt. Sie können zwischen Hop On Hop Off Bussen, ganztägigen Gruppen-Touren und kurzen Gruppen-Rundfahrten (etwa 2-3 Stunden mit Besichtigung der berühmtesten Sehenswürdigkeiten) wählen.
Eine populäre Möglichkeit ist eine Segway Tour mit den selbstbalancierenden Personen-Transportern.
Oder Sie entscheiden sich für eine geführte oder selbst organisierte Radtour durch Prag.

Prague Card - die touristische Pragkarte

Das Fremdenverkehrsamt Prag hat eine Kombikarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, Museen, Rundfahrten und Besichtigungen im Angebot. Die konkreten Inklusiv-Leistungen der Prague Card:

Gültigkeit

Preis

Verkaufsstellen

Tipp: Prüfen Sie den Preis und das Angebot der PragueCard, die Sie nutzen wollen. Eine einzelne Tageskarte für die Öffentlichen in Prag kostet beispielsweise nur 110 Kč (ca. 4,50 Euro). Ein Museumseintritt kostet zwischen 150 und 200 Kč (ca. 6-8 Euro). Wenn Sie also nicht nur in Museen unterwegs sein werden auch nicht im Prager Flughafen ankommen, kann der Preis von 58,- bis 78,- Euro pro Person für die Pragcard eventuell zu hoch sein.

Weitere Infos zum Thema:


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