Region Südböhmen: Budweis, Krummau, Tábor, Strakonice

Tábor in SüdböhmenLadislav Renner © CzechTourism

Südböhmen - diese Region werden sie lieben! In der südböhmischen Landschaft wechseln sich Berge und Täler mit Wäldern, Wiesen und Weiden ab. Durch die seit Jahrhunderten entwickelte Teichwirtschaft entstand die sogenannte Südböhmische Teichplatte. Der zentrale Teil des Naturschutzgebietes Böhmerwald, wurde zum Naturpark erklärt. Die abwechslungsreiche, wunderschöne Natur und die von Menschen geprägte Kulturlandschaft bilden eine harmonische Einheit - sie sind ein einmaliges Erlebnis für Erholungssuchende, Wanderfreunde und Radfahrer.

Aber auch der an Kunst, Kultur und Architektur interessierte Reisende kommt hier voll auf seine Kosten. Städte mit denkmalgeschützten historischen Stadtkernen, sowie Burgen, Schlösser, Festungen, malerische Dörfer mit ihren alten Dorfkirchen und Häusern in ländlichen Baustilen garantieren einen erlebnisreichen Aufenthalt.

Die Stadt Budweis / České Budějovice

České BudějoviceLadislav Renner © CzechTourism

České Budějovice ist am Zusammenfluss von Moldau und Malše gelegen. Mit fast einhunderttausend Einwohnern ist sie Hauptstadt und Herz der Region und damit auch ihr wirtschaftliches, kulturelles und touristisches Zentrum. Im Jahr 1265 gegründet ist die gesamte mittelalterliche Innenstadt ein geschütztes städtisches Denkmalreservat. Erhalten geblieben sind neben den mittelalterlichen Gassen und Häusern Reste der Stadtbefestigung mit Bastionen, sowie ein Teil des ehemaligen Wassergrabens. Der Mittelpunkt ist der Stadtplatz, gesäumt von Bürgerhäusern mit ihren komplett erhaltenen Laubengängen, dem Rathaus und dem barocken Samsonbrunnen. Das Dominikanerkloster mit der Kirche Maria Opferung am Piaristenplatz ist das älteste Baudenkmal der Stadt. Vom 72 Meter hohen Schwarzen Turm, dem ehemaligen Wach- und Glockenturm, eröffnet sich ein schöner Ausblick auf das gesamte Ensemble. Zu einem Besuch laden auch die Aleš-Galerie und das Südböhmische Museum ein. Das Südböhmische Theater bietet einen hervorragenden Schauspiel- und Operngenuss und für musikalische Aufführungen von modern bis klassisch steht der Konzertsaal von Otakar Jeremiáš zur Verfügung. Die wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region verdankt die Stadt unter anderem der Niederlassung so bedeutender Firmen wie der weltbekannten Brauerei "Budvar", der Schreibwarenfabrik "Koh-i-Noor" und den Geschirrfabriken "Sfinx" und "Bellis".

Die Burg Strakonice

Die Burg erhebt sich über der Stadt Strakonice am Fluss Otava. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründet und ist eine der ältesten Burgen der Region. Mehrfach umgebaut vereint sie heute verschiedene Baustile. In der Burg finden sie das Museum des mittleren Otava-Gebietes. Vom Turm der Burg hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Mehr Details unter Burgen und Schlösser.

Perle Südböhmens - die Stadt Krumau / Český Krumlov

Český KrumlovAleš Motejl © CzechTourism

Die Stadt Český Krumlov, die sich mit ihrer einzigartigen mittelalterlichen Stadtanlage an der Moldau erstreckt, nimmt in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes einen bedeutenden Rang ein. Den Beinamen "Perle Südböhmens“ verdient die Stadt, die in ihren Gassen den Besucher in kleine Galerien, Geschäfte und Gaststätten einlädt, nicht nur wegen ihrer Architektur aus Gotik und Renaissance. Das Wahrzeichen der Stadt sind die in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaute gotische St. Veitskirche, sowie das Schloss mit seinen mehr als vierzig Gebäuden. Mit dem Lustschloss Bellaria sowie dem einmaligen Barocktheater mit komplett erhaltener Ausstattung und einem Walzenturm stellt es eine der größten Schlossanlagen in Mitteleuropa dar.

Jindřichův Hradec

An der Kreuzung alter Fernhandelswege erhebt sich über dem Zusammenfluss der Nežárka mit dem Hamerský-Bach die frühgotische Burg von Jindřichův Hradec. Diese wurde im 16. Jahrhunderts zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Im heutigen Schloss sind über zehntausend Kunstgegenstände ausgestellt. Den Namen Jindřichův Hradec (deutsch Neuhaus) trägt auch die Stadt deren Gründung auf den Bau der Burg zurückgeht. Hier lohnt vor allem der Besuch der Kirche Johannes des Täufers mit dem anliegenden Minoritenkloster, der Kirche Maria Himmelfahrt und des Stadtmuseums im ehemaligen Jesuitenseminar. Hier wird auch die größte mechanische Weihnachkrippe der Welt ausgestellt.

Die Stadt Tábor und der Stausee Jordán

Die nach 1420 von den Hussiten gegründete Stadt wird im Stadtzentrum durch den ältesten Stausee Mitteleuropas, den "Jordán" geprägt. Der historische Stadtkern mit dem gotischen Rathaus, unterirdischen Gängen und Resten einer umfangreichen mittelalterlichen Befestigung wurde zu einem städtischen Denkmalreservat erklärt. Vom Turm der ehemaligen Burg "Kotnov" kann man die Stadt und die barocke Wallfahrtskirche in Klokoty sehen.

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