Wetter in Tschechien: Klima, Schneehöhen und Wasserstände

Wetter in Tschechien© Pixabay

Das Klima

Die Tschechische Republik liegt so wie Deutschland in der milden klimatischen Zone. Es gibt allerdings leichte Unterschiede im Klima in verschiedenen Regionen Tschechiens. Dabei spielt die unterschiedliche Höhenlage der einzelnen Gebiete eine wichtige Rolle. In am höchsten gelegenen Teilen vom Riesengebirge, ca. 1.500 - 1.600 m., ist die durchschnittliche Jahrestemperatur fast 10 Grad Celsius niedriger (ca. 0,5 Grad) als im Tiefland des Südmährens (das sich daher auch zum Weinbau eignet).

Die Gebirge sind auch regnerischer. Die meisten liegen an der Grenze zu Deutschland, Polen und der Slowakei - im Südwesten, Westen und Norden - und umgeben so die Beckenlandschaften oder niedrigere Höhen im Inland.

Temperaturen

In Tschechien überwiegen westliche oder nordwestliche Winde. Der Unterschied zwischen Winter- und Sommertemperaturen ist relativ groß, weil das Klima schon relativ kontinental ist: an den kältesten Wintertagen um Januar kann es minus 25 Grad kalt werden, im Sommer steigen an etlichen Tagen die Temperaturen über 30 Grad Celsius.

Schnee

In den Gebirgen liegt zum großen Teil Schnee den ganzen Winter über (Dezember - März), obwohl auch dies von den aktuellen Temperaturen und Niederschlagsmengen beeinflusst wird. Die Pisten in den Skizentren werden jedoch im Winter künstlich beschneit und sind damit bis März schneesicher. Zu den genauen Schneebedingungen und Schneehöhen informiert man sich am besten aktuell.

Wasser

Im Sommer kann man viele Seen und Stauseen (z. B. Lipno, Slapy, Mácha-See) zum Baden und Schwimmen nutzen, am wärmsten wird das Wasser ab Anfang Juli.

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